Will man das Wort ‚modern' vermeiden, könnte man die Geschichten als ‚zeitgenössische Sagen' nach dem englischen ‚contemporary legends' bezeichnen, was von einigen Erzählforschern auch gehandhabt wird. Ebenfalls verwendet wird der Begriff ‚Zeitungssage', da die Geschichten sehr häufig über die Presse verbreitet werden. Doch sind unglaubliche Geschichten nicht erst in heutigen Zeitungen aufzufinden, sondern gehörten schon seit ihren Anfängen zur Presse. Außerdem erscheint der Begriff in heutiger Zeit als zu eng, da sich zur Presse andere Massenmedien wie das Internet gesellt haben, die zur Ausbreitung der Geschichten einen wesentlichen Beitrag leisten. Wenn man also die massenhafte Verbreitung als Kriterium ansetzen möchte, sollte man besser von ‚Mediensage' sprechen.
Nicht nur der Begriff ‚modern' auch die Bezeichnung ‚Sage' scheint manchen Wissenschaftlern nicht zutreffend zu sein, da sie die Erzählungen nicht genügend von der traditionellen Erzählgattung ‚Sage' abgrenzt. Brednichs Vorschlag der "sagenhaften Geschichten" enthält den Begriff ‚Sage' zwar noch, jedoch nicht mehr als Gattungsbegriff, sondern nur noch als erläuterndes Attribut, das zugleich "nur in Sagen überliefert" wie auch "erstaunlich, unglaublich" bedeutet. Helge Gerndt bemerkt zu Brednichs Bezeichnung, daß man statt von ‚Geschichten' aufgrund des sachlichen Stils besser von ‚Berichten' sprechen solle. Darin stimmt er mit Hermann Bausinger überein, der bereits 1958 festgestellt hat, daß "die realistische Entwicklung […] den Bericht gegenüber der Erzählung immer mehr in den Vordergrund treten" lasse. Zugleich merkt er jedoch an, daß jeder Bericht "nach kurzer Zeit frei für die erzählerische Gestaltung" werde, "sobald nämlich ein Ereignis in sich selber genug Gewicht hat und nicht nur als historisches […] Faktum interessant ist". Bausinger bezeichnet sodann "Geschichten, die in der Nachfolge der Sage stehen" als "tolle Begebenheiten", ‚Begebenheiten' aufgrund ihrer Nähe zur Wirklichkeit und ‚toll' aufgrund des "Bewundernswerten und Verdammenswerten, welches das Normale übersteigt".
Über die Bezeichnung ist man sich also nicht einig; Einigkeit herrscht jedoch darüber, daß es Geschichten bzw. Berichte gibt, die auf die traditionelle Gattung ‚Sage' aufbauen, jedoch erst in ‚moderner' Zeit, d.h. seit einigen Jahrzehnten, kursieren und gewisse Kennzeichen aufweisen, die sie zu einer eigenen Gattung machen.
Die wichtigsten Merkmale der traditionellen Gattung ‚Sage' sind nach Leander Petzoldts Zusammenstellung: Die Sage ist "eine mündliche Erzählung", "eine mimetische Form des Erzählens", gekennzeichnet durch "Simplizität ihrer Struktur"; sie ist eine "Urform menschlicher Aussage" mit "individuellem Wahrheitswert" und "Affinität zur übernatürlichen Welt". Wesentliches Kennzeichen der Sage ist der "Zusammenstoß des Numinosen und Profanen", wobei - im Unterschied zur Eindimensionalität des Märchens - die jenseitige Welt als Gegensatz zur diesseitigen Realität erlebt wird. Schließlich gibt die Sage "scheinbar einmalige, individuelle Begegnungen und Erlebnisse wieder, die vor dem Hintergrund kollektiver Glaubensvorstellungen und Erfahrungen interpretiert werden", und kann als "eine spezifische, anthropologische Form von Realitätserfahrung und -erfassung auf der Ebene eines prä-rationalen Bewußtseins" verstanden werden.
Die zentralen Kennzeichen dieser Gattung treffen auch auf deren moderne Variante zu. Auch die moderne Sage ist eine Erzählung (oder ein Bericht), die (der) mit dem Anspruch auf Wahrheit auftritt, jedoch etwas äußerst Ungewöhnliches beinhaltet, welches das ‚Normale' übersteigt. Ihre Besonderheit besteht jedoch darin, daß sie zum einen - wie oben erläutert - nicht nur mündlich, sondern zu einem großen Teil durch moderne Massenmedien weiterverbreitet wird, zum anderen (teilweise) neue Inhalte aufgreift (z.B. UFOs) und schließlich zum dritten Elemente aus anderen Erzählgattungen übernimmt. Hermann Bausinger gibt deshalb moderne Sagen als Beispiel dafür an, daß "sich zwischen den überlieferten Gattungsformen neue Erzählformen" herausbilden, und bezeichnet diese als "zwischen Gerücht und Sage angesiedelte unheimliche Geschichten".
Die Gattung ‚Gerücht' verdeutlicht ein weiteres wesentliches Kennzeichen moderner Sagen: Sie alle sind ‚FOAF-Stories' (‚Friend of a Friend'); sie werden nie (oder zumindest sehr selten) von demjenigen erzählt, dem der Vorfall tatsächlich passiert ist, sondern von der Bekannten des Freundes der Tante… Auch wenn sich der Erzähler trotzdem meist für die Wahrheit des Falls verbürgt, tritt diese letztlich in den Hintergrund. Ein schönes Beispiel dafür ist die Geschichte des totkranken schottischen Jungen, der durch Postkartenzusendungen ins Buch der Rekorde kommen wollte. Es gab mehrere dieser Geschichten, manche Jungen gab es wirklich, andere nicht. Doch die Beteiligung an der Aktion war jedesmal genauso groß. Auch heute kursiert die Geschichte noch in unterschiedlichen Varianten per E-Mail durch die Welt. Gerade die Spannung zwischen "Wahrheitsanspruch und Zweifel" scheint also ein wesentliches Kennzeichen der Sage, vor allem der modernen Sage, zu sein.
Nicht nur Vermischungen mit der Gattung ‚Gerücht' machen sich bei modernen Sagen bemerkbar, auch unterhaltende Gattungen wie Witz und Schwank liefern ihren Beitrag. Die Pointe als deren primäres Erkennungszeichen tritt uns auch in zahlreichen modernen Sagen entgegen. Als Witz könnten so einige kurze Geschichten gewertet werden, in denen das komische Element zentral ist. Brednich nennt hier als Beispiel die Geschichte des ertrinkenden Surfers, der von Badegästen vermeintlich gerettet wird, jedoch Schlittschuhe an den Füßen hat. Diese Geschichte existiert sowohl als Sage als auch in Form eines Ostfriesenwitzes. Der Unterschied zum Witz liegt jedoch im ‚wahren Kern', den jede Sage für sich in Anspruch nimmt, und der dem Witz völlig fern liegt. Besser ist es deshalb wohl von einer gewissen Nähe zur Gattung ‚Schwank' zu sprechen. Denn ein Schwank ist dadurch gekennzeichnet, daß er wie die Sage einen realen Kern hat und daß er sehr lebensnah ist. Gerade die im Schwank häufig auftretenden Stoffe "aus den triebgebundenen Bereichen menschlichen Lebens" weisen Parallelen zu einem Bereich moderner Sagen auf, die sich ebenfalls mit den Themen "Essen und Trinken" oder "Sexualität" befassen.
Es scheint sich also bei der Gattung ‚moderne Sage' um eine Gattungsmischung bzw. eine neue Gattung zu handeln, die Anleihen bei verschiedenen traditionellen Gattungen macht. Ihre Besonderheit liegt nicht in ihrer Originalität, sondern in der "einzigartigen Synthese" ("particular synthesis") vorgefundener Formen und Inhalte.
Hier sollen zwei Beispiele genannt werden, bei denen wir es wohl tatsächlich mit Wandermotiven mit langer Tradition zu tun haben, die auch in heutigen Erzählungen noch in zahlreichen Varianten auftreten, also wohl als sehr beliebte Motive gelten können. Zum ersten ist dies das Motiv des "Vanishing Hitchhiker" (Motif-Index E332.3.3.1). Das von Stith Thompson angeführte Grundschema einer jungen Frau, die per Anhalter fährt und plötzlich aus dem Auto verschwindet, wonach der Fahrer sich kundig macht und erfährt, daß die Frau schon längere Zeit tot war, hat sich in der modernen Sage erhalten und tritt uns beispielsweise in Brednichs Sammlung "Die Maus im Jumbo-Jet" als Nummer 16 mit dem Titel "Die verschwundene Anhalterin" entgegen. Das zweite, häufig auftretende Wandermotiv ist das der ‚gestohlenen Großmutter', die auf einer Auslandsreise mit ihrer Familie stirbt, von diesen im Teppich eingerollt auf dem Autodach nach Hause transportiert und auf einem Rastplatz samt Teppich gestohlen wird. Dieses Motiv findet sich im Motif-Index unter der Kategorie "Quest for lost persons" (H1385) mit der Variante "Quest for lost grandfather" (H1385.7.1).
Ähnlich diesen beiden ließen sich noch zahlreiche andere Motive nennen, die keineswegs Schöpfungen moderner Sagen sind, sondern auf eine lange Tradition zurückblicken können. Und trotzdem sind moderne Sagen nicht einfach Wiederholungen alter Geschichten. Die Motive erfahren vielmehr in zweierlei Hinsicht wesentliche Neuerungen. Zum einen werden alte Motive den neuen Kontexten der modernen Welt angepaßt. So sind es beispielsweise nicht mehr ‚wilde Jäger' oder das ‚wilde Nachtheer', die am Himmel gesichtet werden, sondern UFOs, hochtechnologische Fluggeräte. Zum anderen treten auch Motive auf, die wohl nur über große Umwege auf traditionelle Motive zurückgeführt, im wesentlichen jedoch als neu angesehen werden können. Dazu zählen zum Beispiel die Geschichten vom Pudel in der Mikrowelle oder sonstige Erzählungen, in denen moderne, technische Geräte wie Videos oder Computer vorkommen.
Auch inhaltlich gesehen haben wir es bei der Gattung ‚moderne Sage' somit mit einer Mischung zu tun, die zwar auf traditionelle Stoffe zurückgreift, zugleich jedoch Neues liefert, was ihre Behandlung als eigene, neue Gattung rechtfertigt.
Die traditionelle Sage wird üblicherweise in die beiden Großkategorien ‚historische Sage' und ‚dämonologische Sage' eingeteilt, eventuell werden noch die beiden Kategorien ‚Erklärungs-sage' und ‚Warnsage' hinzugenommen. Überblick man die Sammlungen moderner Sagen, kommt man schnell zu dem Schluß, daß sich dieses Schema dafür nicht mehr eignet. Die Kategorie ‚historische Sage' entfällt komplett, denn Kennzeichen moderner Sagen ist es ja gerade, daß sie in der Alltagswelt der Gegenwart spielen. Auch ‚dämonologische Sagen' gibt es im strengen Sinne nicht mehr. Denn "ein dämonisches Wesen, dem übernatürliches Wissen oder ebensolche Kräfte nachgesagt werden", taucht in den modernen Sagen nicht auf. Wenn man den Begriff jedoch allgemeiner faßt und als Erzählung definiert, in der etwas in irgendeiner Form Übernatürliches auftritt, lassen sich sagenhafte Geschichten von heute finden. Erklärungssagen erscheinen in unserer heutigen naturwissenschaftlich aufgeklärten Welt völlig fehl am Platz. Wir können uns sämtliche Naturerscheinungen wissenschaftlich erklären und brauchen dazu keine erfundenen Geschichten. Lediglich Warnsagen sind in der gleichen Funktion auch heute noch vertreten. Ja, die Angst vor dem in der Sage geschilderten Erlebnis und die damit verbundene Warnung, eine ähnliche Situation zu umgehen, scheint sogar eine Hauptfunktion moderner Sagen zu sein. Lediglich das Objekt der Angst bzw. Warnung hat sich geändert. Heute ist es zum Beispiel die Ansteckungsgefahr von AIDS auf Reisen, vor der zahlreiche Erzählungen warnen. Auch die Angst und zugleich Warnung vor Fremdem und Exotischem wie der "Spinne in der Yucca-Palme" ist in zahlreichen Sagen zu spüren.
Eine weitere zentrale Funktion vieler moderner Sagen ist es, Mitleid zu erregen. Als Beispiel hierfür kann die bereits erwähnte Geschichte des totkranken Jungen, der einen Rekord aufstellen will, fungieren (siehe oben).
Des weiteren existieren zahlreiche Sagen, in denen Rache im Mittelpunkt steht, wie zum Beispiel die Erzählungen über einen Mann im Supermarkt, der sich an der Mutter eines antiautoritär erzogenen Jungen, der durch unangenehmes Verhalten auffällt, rächt, indem er dieser ein Glas Honig über den Kopf schüttet, oder über den betrogenen Liebhaber, der das offene Cabriolet des Geliebten seiner Frau mit Beton füllt.
Auch Mißgeschicke und Unfälle sind ein beliebtes Thema moderner Sagen. Dabei kommt es oft zu einer "Häufung von Schrecken" - so auch der Titel einer Geschichte in "Die Maus im Jumbo-Jet" (Nr. 99) von einem Mann, der, einem scheinbaren Einbrecher auf der Spur, zunächst seine Pyjamahose verliert, sich dann an der von ihm selbst eingestoßenen Fensterscheibe an der Pulsader verletzt, sodann ins Krankenhaus eingeliefert wird, während seine Frau die Wohnung mit Spiritus von seinem Blut reinigt und die Reinigungstücher in die Toilette wirft, aus dem Krankenhaus zurückgekehrt die Toilette benützt, sich eine Zigarette anzündet und das Streichholz in die Toilette wirft, wobei er sich erhebliche Verbrennungen zuzieht, wiederum von Rettungssanitätern abgeholt wird, die, als er ihnen von seinen Mißgeschicken erzählt, so lachen müssen, daß sie ihn fallen lassen und er sich ein Bein bricht.
Während diese Geschichte zwar mit zahlreichen Blessuren, aber zumindest nicht mit dem Tod endet, ist eine weitere Gruppe von Erzählungen auszumachen, deren Kennzeichen es ist, daß sie tragisch enden. Dazu zählt beispielsweise die Geschichte über "Das vergiftete Brautkleid", welches das Leichengift seiner vorigen Trägerin auf die neue Braut überträgt und diese am Hochzeitstag sterben läßt.
Schließlich erzählen einige Sagen Kuriositäten, wie zum Beispiel die Geschichte von den "Grünen Gummibärchen", die von einem Mann berichtet, der sich bei der Firma Haribo beschwert hatte, daß keine grünen Gummibärchen in der Tüte waren, woraufhin er einen ganzen Sack grüner Gummibärchen geliefert bekam.
Eine große Gruppe moderner Sagen weisen stark schwankhafte Züge auf und haben in erster Linie unterhaltende Funktion. Ein Beispiel dafür ist die Geschichte über "Das Huhn mit dem Gipsbein" : Ein Doktorand der Medizin untersuchte Knochenheilungen und hielt sich dazu Hühner, denen er die Beine brach und eingipste. Eines Tages entwischte ein Huhn in die nebenan befindliche psychiatrische Klinik. Als er gerade dabei war, das Tier zu suchen, entdeckten ihn zwei Krankenwärter und stellten ihn zur Rede. Nachdem er ihnen mitgeteilt hatte, er suche ein Huhn mit einem Gipsbein, internierten sie ihn kurzerhand.
Insgesamt erhalten wir also acht Kategorien moderner Sagen, nämlich: Übernatürliches, Angsterregendes, Mitleiderregendes, Rache, Mißgeschicke/Unfälle, Tragisches, Kurioses, Schwankhaftes. Diese treten natürlich nicht immer in Reinform auf, sondern können sich vermischen, Tragisches kann zugleich schwankhaft sein, Rache mitleiderregend oder Übernatürliches angsterregend etc. Doch ist dies der Nachteil aller Kategorisierungen, gerade jener von Erzählgattungen. Trotzdem haben wir es bei diesen acht Kategorien moderner Sagen mit ‚Grundformen' zu tun, die sich durch zahlreiche Beispiele belegen lassen und somit tatsächlich Gruppen bilden.
Auch Rolf Wilhelm Brednich teilte seine Sammlungen in Gruppen ein. Doch ging er dabei mehr pragmatisch vor, indem er jeweils die Bereiche angab, dem die Erzählungen entstammten, wie zum Beispiel "Tierisches", "Luftfahrt", "Urlaub und Fremde", "Arbeit und Technik", "Auto und Verkehr", "Haus und Wohnung" usw. Diese Einteilung hat den Nachteil, daß Geschichten, die zwar dem jeweiligen Bereich entstammen, inhaltlich gesehen einen Aspekt aus einem anderen Bereich in den Vordergrund rücken. So ist beispielsweise "Die Spinne in der Yucca-Palme" im Kapitel "Haus und Wohnung" anzutreffen, obwohl in dieser Geschichte gerade nicht das Häusliche, sondern das angsterregende Exotische zentral ist. Ebenso ist die Geschichte des totkranken Jungen, der ins Buch der Rekorde kommen will (siehe oben) unter der Rubrik "Kuriositäten" zu finden, obwohl die mitleiderregende Komponente der Geschichte im Mittelpunkt steht und für deren Verbreitung sorgte. Erst in zweiter Linie, sozusagen in rückblickender Perspektive läßt sich die Erzählung als Kuriosität einordnen. Ähnliche Beispiele wie die beiden genannten finden sich in größerer Menge in Brednichs Sammlungen. Die hier vorgestellte Kategorisierung der Gattung ‚moderne Sage' ist deshalb ein Versuch, eine neue Einteilung zu finden, die von derjenigen Brednichs abweicht und sich nach den zentralen Motiven und Funktionen der Erzählungen selbst richtet.
Die hier vorgestellten Kategorisierung macht auch den Unterschied zur traditionellen Gattung ‚Sage' deutlich. Im Gegensatz zu den traditionellen historischen und dämonologischen Sagen handeln moderne Sagen von Gefühlen und Themen, die den ‚Durchschnittsmenschen' betreffen und seinem alltäglichen Leben entnommen sind. Und doch sind moderne Sagen keine banalen Alltagserzählungen. Im Gegenteil: sie rücken gerade jene Aspekte in den Vordergrund, die das Alltagsleben durchbrechen, nämlich das Übernatürliche, Angst-erregende, Tragische oder Kuriose. ‚Kurios' sind sie in gewisser Hinsicht alle, indem sie nämlich über etwas Ungewöhnliches berichten, von dem nicht klar ist, ob es wahr ist oder nicht. Egal ob wahr oder nicht, immer erwecken sie jedoch gewisse Gefühle bei den Menschen, ob es nun Mitleid, Angst, Schrecken (vor Unfällen oder tragischen Unglücken) oder Freude (über Schwankhaftes oder Kurioses) ist. Gerade diese Wirkung macht die Gattung ‚moderne Sage' aus. Und dies ist schließlich der Grund dafür, warum die oben genannten acht Kategorien wohl wirklich als zentrale Kategorien dieser ‚neuen' Erzählgattung gelten können.